Pressermitteilung von MdL Andrea Roth und Kreisrat Matthias Gruber
Der ersten Bürgerstammtisch der Partei DIE LINKE nach der Sommerpause befasste sich mit der Zukunft des Klingenthaler Tierparks. Die Notwendigkeit einer überparteilichen Diskussion dieses Themas hatte die Landtagsabgeordnete Andrea Roth während ihrer Sommertour durch das Vogtland erfahren. Deshalb luden der Kreisrat Matthias Gruber und Andrea Roth (DIE LINKE) zu einer Gesprächsrunde am Stammtisch mit Vertretern des Tierparkvereins, der Betreiber des Objekts ist, für Dienstag, den 25.08.09, ein.
Die Anwesenden waren sich schnell einig, dass sich der neu gewählte Stadtrat bald über die Situation im Tierpark informieren lassen sollte. Bekennt sich auch der neue Stadtrat zu “seinem Tierpark”, müsste der Verein den Auftrag erhalten, ein Konzept für die Gestaltung eines attraktiven, die Klingenthaler und ihre Besucher anziehenden Tierparks zu erarbeiten. Gemeinsam müssen dann Partner gesucht werden, die bereit sind, den Tierpark mit Ideen, Tatkraft und Finanzen zu unterstützen. Dabei sollte auch die Möglichkeit geprüft werden, inwieweit mit dem Naturpark Vogtland/Erzgebirge zusammengearbeitet werden kann, oder ob Fördermittel aus dem Kulturraum des Vogtlandkreises bereitgestellt werden können.
Bei der Diskussion zum Tierpark wurde auch erneut die Frage nach dem Sinn und den Verantwortlichen der Baumfällaktion gestellt, der 60 Bäume zum Opfer fielen und aus dem Tier-Park einen unansehnlichen Gehege-Standort machten. Andrea Roth, die an diesem Abend den Antrag auf Mitgliedschaft im Tierparkverein stellte, rief die Klingenthalerinnen und Klingenthaler auf, mit einer Baumspende und der damit verbundenen Baumpatenschaft einen neuen Park anzulegen. Bis zum Jahre 2013, dem 50. Geburtstag des Tierparks, könnten dann Neuanpflanzungen wachsen und gedeihen.
Die Klingenthaler haben so die Möglichkeit, den Geburtstag ihres Tierparks würdig vorzubereiten und für ihre Kinder und Kindeskinder und die Touristen der Stadt eine einzigartige Stätte der Erholung und der Natur- und Tierbegegnung zu erhalten.

















Als in Klingenthal Aufgewachsene stellt der Ort für mich noch immer eine Art Heimat dar.
Zu meinem letzten Besuch in Klingenthal besuchten wir seit langem auch wieder einmal den Tierpark. Heute fand ich diese Pressemitteilung, in der ich über Ihre Diskussion zur Zukunft des Tierparkes las.
Ich möchte hier mitteilen, dass ich eine Überarbeitung des Konzeptes Tierpark ganz dringlich anrate. Der Tierpark ist landschaftlich immer reizvoll gelegen gewesen. Leider sind die ehemals schönen parkähnlichen Anlagen bei weitem nicht mehr schön zu nennen. Ausserdem und vor allem geht es bei einem Tierpark um die Tiere. Die Gehege sind absolut unakteptabel. Alles ist fast in der DDR-Zeit stehen geblieben. Womit rechtfertigt ein Tierpark, dass ein Gepard in einem so winzigen Käfig leben muss? Bereits in der Anschaffungszeit war das nicht tierschutzgerecht, schon garnicht mehr heute. HIER muss dringend etwas geändert werden. Wer einem Wildtoer ein solches Leben zumutet, dem gehört das Tier tierschutzrechtlich weggenommen!
Bitte unternehmen Sie etwas!
MFG. I. Portius
Leopard natürlich